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Chinesische Billigreifen fallen durch
Der Kauf von Billigautoreifen aus China ist laut Fachmagazin "auto motor und sport" (ams) nicht empfehlenswert. Ein Test der sechs gängigsten Chinareifen habe "zum Teil Besorgnis erregende Ergebnisse" erbracht, warnt das in Stuttgart erscheinende Blatt in seiner Ausgabe 14/2007. Alle sechs chinesischen Testreifen hätten das Ergebnis "nicht empfehlenswert" eingefahren. Zwei Reifen seien bei einem Belastungstest nach strengen VW-Standards sogar aufgerissen.
Nur auf trockener Fahrbahn erreichten die aus China stammenden Reifen der Marken Wanli, Linglong, Chengshan, Triangle, Sunny und Sonar passable Ergebnisse, während sie auf regennasser Fahrbahn zum Sicherheitsrisiko würden. So hätten fünf der sechs China-Reifen mehr als 50 Meter benötigt, um von Tempo 100 zum Stillstand zu kommen und damit um bis zu 20 Prozent mehr als ein Pirelli-Vergleichsreifen.
Beim Handling auf regennasser Fahrbahn zeigten die China-Modelle starke Schwächen und erschwerten präzises Lenken, moniert das Fachmagazin. Das Kurvenverhalten auf Nässe nennt ams "deprimierend". Die China-Reifen hätten kaum Seitenführung, geringe Traktion und führten dazu, dass der Testwagen stark über die Vorderräder schob. Ebenfalls schwach seien die Ergebnisse der Aquaplaning-Prüfung.
Der Referenzreifen von Pirelli begann bei einer Wassertiefe von sieben Millimetern erst bei 90 km/h aufzuschwimmen. Nur einer der sechs getesteten Reifen aus China habe hier mithalten können: Der Reifen der Marke Wanli sei bei Tempo 88 aufgeschwommen. Beim Test-Schlusslicht, dem Sonar, habe Aquaplaning hingegen schon bei 69,9 km/h eingesetzt.
Zum Teil wurden die Reifen auf Lexus Gebrauchtwagen getestet.
(Ausgabe Juni 2007)
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